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Wiederkehrende Prüfungen an Ammoniak-Anlagen

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Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) beschreibt die Anforderungen an die Kälteanlagen nach der Inbetriebnahme, sie regelt den Betrieb der Kälteanlage.
Der § 3 der Betriebssicherheitsverordnung fordert die Gefährdungsbeurteilung des Betriebsmittels „Kälteanlage“.

Der Betreiber hat die Prüffristen für wiederkehrende Prüfungen  zu ermitteln und im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung festzulegen.

In der Gefährdungsbeurteilung werden die Fristen für die wiederkehrenden Prüfungen vom Anlagenbetreiber festgelegt, für Rohrleitungen maximal alle 5 Jahre, für die elektrischen Anlagenteile maximal 3 Jahre. Ein Beispiel ersehen Sie aus der nachfolgenden Tabelle:

Maßnahmen

Prüffristen

Sichtprüfung an Druckgeräten, Wandung, Auflager und Befestigung

12 Monate

Sichtprüfung der kältemittelführenden Rohrleitungen

Maximal 60 Monate

Prüfung der Einstellwerte und Funktion der Gaswarnanlage

12 Monate bzw. nach Angaben des Herstellers

Prüfung der Einstellung und Funktion der MSR-Schutzeinrichtungen der Kälteanlage

12 Monate bzw. entsprechend der Beschreibung der MSR-Schutzeinrichtungen

Prüfung der Sicherheitsventile im ausgebauten Zustand

60 Monate

Unterweisung der Beschäftigten

12 Monate

Überprüfung der Arbeitsschutzeinrichtungen

24 Monate bzw. entsprechend der Wartungsintervalle der Hersteller

Funktionskontrolle der mechanischen Lüftungsanlage

Wöchentlich oder monatlich

Prüfung der elektrischen Schaltanlage und der ortsfesten elektrischen Betriebsmittel gemäß (BSVO § 15 Abs.15)

Maximal 36 Monate

ZÜS-Prüfung

60  Monate


Zusätzlich ist die wiederkehrende Prüfung nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) zu berücksichtigen.

Der §15 der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) behandelt die  „Wiederkehrenden Prüfungen“:

„eine überwachungsbedürftige Anlage und ihre Anlagenteile sind in bestimmten Fristen  wiederkehrend auf ihren ordnungsgemäßen Zustand hinsichtlich des Betriebs durch eine ZÜS zu prüfen.“

Unterschieden wird nach wiederkehrenden Prüfungen von Druckbehältern, die kann bei unbeheizten Druckbehältern entfallen, und nach wiederkehrenden Prüfungen von Rohrleitungen.

Die BetrSichV legt auch  fest, wer diese wiederkehrenden Prüfungen vornehmen darf:
Bei kleineren Anlagen (Druck-Inhaltsprodukt) darf die befähigte Person diese Überprüfung vornehmen.

Leitungsabschnitt

Nenndruck gemäß Kennzeichnungsschild

Nennweite, die durch die befähigte Person geprüft werden darf

Saugseite (ND)

PS = 13 bar

DN 150

Druckseite (HD)

PS = 16 bar

DN 125



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